Strategische Ausrichtung: Viele Träger, ein gemeinsames Dach
Aus eigenständigen psychosozialen Trägern entsteht eine gemeinsame Struktur: VOR begleitete Gevia dabei, strategische Leitplanken zu klären und der neuen Stiftung einen Namen und ein Gesicht zu geben.
Ergebnisse der Zusammenarbeit
- Gemeinsame strategische Leitplanken für das neue Stiftungsdach
- Kommunikative Handlungsfähigkeit durch Name und Markenbild
- Tragfähige Identität für die weitere Entwicklung

Der Kunde: Ein neues Dach für gewachsene Strukturen
Gevia ist als langfristiges Dach für mehrere psychosoziale Träger in Sachsen angelegt. Die neu errichtete Stiftung soll zentrale Funktionen bündeln, während die angeschlossenen Organisationen operativ eigenständig bleiben. Verwaltung, Personal, Finanzen und weitere übergreifende Aufgaben können so künftig klarer organisiert werden. Perspektivisch soll Gevia außerdem eigene ideelle Aufgaben übernehmen, etwa durch Schulungs- und Beratungsangebote. Perspektivisch soll Gevia außerdem eigene Bildungs- und Beratungsaufgaben übernehmen.

Die Strategie: Ein Dach braucht mehr als einen Namen
Die Ausgangslage:
Eine Stiftung nimmt ihre Arbeit auf
Die Stiftung war bereits beschlossene Sache, als die Arbeit am gemeinsamen Selbstverständnis begann. Bestehende Träger sollten unter einem Dach vereint werden, zentrale Funktionen gebündelt und Verantwortlichkeiten klarer gefasst werden. Gleichzeitig drängte die Zeit: Damit die Stiftung ihre Tätigkeit aufnehmen konnte, brauchte sie kurzfristig einen Namen und eine Geschäftsausstattung. Grundsätzliche strategische Fragen und ganz praktische Anforderungen mussten deshalb parallel geklärt werden.
Unser Ansatz:
Gemeinsam eine Richtung finden
Die strategische Ausrichtung musste klären, was die neue Stiftung zusammenführen soll und wo die Eigenständigkeit der bestehenden Träger erhalten bleibt. Deshalb wurden die Beteiligten früh in Workshops und Gespräche eingebunden. Gemeinsam ging es um die Rolle der Stiftung, ihre Zielgruppen und die Frage, wie sie intern und extern auftreten soll. Daraus entstanden zugleich die Leitplanken für Namensentwicklung und Markenbild.
Die Bedenken: Unter einem Dach, aber nicht über einen Kamm
Eine Sorge wurde klar formuliert: Einzelne Organisationen könnten sich unter der neuen gemeinsamen Identität nicht ausreichend wiederfinden. Zugleich sollte die Stiftung ruhig und stabil auftreten, um Mitarbeitende, Kostenträger und Partner nicht zu verunsichern. Der neue Auftritt musste deshalb Gemeinsamkeit sichtbar machen und den bestehenden Strukturen genügend Raum lassen.
Die Besonderheit:
Ein Name, der zusammenbringt
Die Namensfindung erwies sich als eine der härtesten Aufgaben im Prozess. Das Umfeld psychosozialer Träger und Stiftungen ist dicht besetzt, viele naheliegende Vorschläge waren bereits vergeben oder überzeugten die Beteiligten noch nicht. Also wurde weitergesucht, verworfen und neu angesetzt. Mit Gevia entstand schließlich ein Name, der sinnbildlich für den gemeinsam zu beschreitenden Weg steht.


Die Umsetzung: Ein Name gibt dem neuen Dach ein Gesicht
Auf Basis der gemeinsamen Erarbeitungen entstanden Name, Corporate Design und erste Bestandteile der Geschäftsausstattung der Stiftung. Der neue Auftritt schafft einen gemeinsamen Rahmen, in dem sich die beteiligten Organisationen wiederfinden. So erhielt Gevia innerhalb des engen Zeitfensters alle notwendigen Mittel für den Start. Zugleich entstand eine gestalterische Grundlage, die mit der Stiftung weiterentwickelt werden kann.

„Die Namensfindung war ein echtes Highlight, verbunden mit vielen Rückschlägen und Neuanläufen. Gefühlt Hunderte Vorschläge erbrachten oftmals ein ernüchterndes Ergebnis: meist schon vergeben oder der Kunde war noch nicht vollends überzeugt. Mit Gevia wurde schließlich ein Begriff gefunden, der sinnbildlich für den gemeinsam zu beschreitenden Weg steht.“
Uwe Seidel
Art Director, VOR





