Neupositionierung für einen textilen Sicherheitspionier
Sicherheit, die verbindet: Gemeinsam mit texlock hat VOR eine Marke neu definiert, die harte technische Sicherheit mit Leichtigkeit, Vielfalt und einem lebendigen Gemeinschaftsgefühl zusammenführt.
Ergebnisse der Zusammenarbeit
- Eine neue Positionierung, die technische Sicherheit und fröhliche Leichtigkeit als zwei Seiten derselben Marke erzählt
- Ein tragfähiges Markenfundament aus Vision, Mission, Werten und Kernbotschaften
- Ein Kommunikationsmotiv rund um Verbindung, Freiheit und das Erleben

Der Kunde: Sicherheit mit weichem Kern
texlock kommt aus Leipzig und baut Fahrradschlösser, die auf den ersten Blick nicht wie Fahrradschlösser wirken. Hightech-Fasern mit integriertem Stahlkern, ummantelt in Stoff und in vielen Farbvarianten: leicht zu tragen und stark genug, um es mit den harten Vertretern der Branche aufzunehmen. Ein Schloss für alles, was Räder hat: vom Alltagsrad über das E-Bike bis zum Lastenrad, ideal auch für Familien, die mit mehreren Fahrzeugen unterwegs sind. Geführt wird die Marke von einer Frau: ein weicher, warmer Ton, der dem sonst so technisch geprägten Markt guttut.

Die Strategie: Zwischen Verbindung und Freiheit
Die Ausgangslage:
Ein Markt, der nur Härte spricht
Fahrradschlösser verkaufen sich fast ausschließlich über Sicherheitsstufen, Widerstand und kaltes Material. texlock trägt das Potenzial in sich, hier lebendiger, fröhlicher, vielfältiger und bunter aufzutreten, bei vollem Anspruch an Sicherheit. Was fehlte, war eine Positionierung, die dieses Potenzial klar fasst und greifbar macht.
Unser Ansatz:
Verbindung in doppeltem Sinn
VOR hat die Marke von ihrem Kern aus neu gedacht und ihre Werte rund um Community und Vielfalt verankert. Community meint dabei beide Seiten; die NutzerInnen ebenso wie die HändlerInnen, die texlock vertreiben. Vielfalt zeigt sich in den vielen Farben und darin, dass sich hier jede und jeder wiederfindet. Daraus wurde ein tragendes Motiv: Verbindung herstellen. Es meint das Zweirad, das sicher angebunden wird, und die Menschen, die texlock zu einer Gemeinschaft verbindet. Als Gegenpol steht die Freiheit: leicht unterwegs, überallhin, unbeschwert auf dem Rad.
Die Bedenken:
Ein Kapitel, das längst geschlossen ist
Ein früherer kritischer Moment rund um die Sicherheit hatte sich zwischenzeitlich in die Wahrnehmung eingeschrieben. Durch die konsequente technische Weiterentwicklung des Schlosses war das Thema jedoch bereits gelöst, kommunikativ wie im Produkt selbst. So konnte VOR die Positionierung auf einem soliden, glaubwürdigen Fundament aufbauen und den Blick nach vorn richten.
Die Besonderheit:
Ein weicher Ton im harten Markt
texlock besetzt das Bindeglied zwischen extrem harter, technischer Sicherheit und einer leichten, lebensfrohen Ästhetik. Getragen wird dieser Ton von der weiblichen Führung, die dem Markt einen weichen, warmen Gegenpol gibt und im Storytelling bewusst sichtbar bleibt.

„Die Begeisterung fürs Rad war im ganzen Team spürbar und richtig ansteckend. Unsere Aufgabe war der Balanceakt: die Leichtigkeit sichtbar machen und die Sicherheit als selbstverständliches Fundament daneben – ein Schloss, das schön ist und keine Zweifel an seiner Stärke lässt.“
Elisa Suslow
Strategin, VOR

Die Umsetzung: Von der Haltung zu einer eigenen Stimme
Aus der neu definierten Marke hat VOR eine klare Tonalität abgeleitet: texlock spricht klar, direkt, freundlich, humorvoll, verbindlich, bodenständig, selbstbewusst und reflektiert. Statt harte Security-Standards in den Vordergrund zu stellen, erzählt die Marke Geschichten: davon, was Menschen mit ihren Fahrzeugen erleben, was Familien gemeinsam unternehmen, wohin die Freiheit auf zwei Rädern führt. texlock ist für alle da, die mit ihren Fahrzeugen etwas erleben wollen.
Auf dieser Grundlage sind die Themen und Inhalte für Website und Messeauftritt entstanden. Eine Erzählung, die sich über alle Kanäle konsistent spielen lässt: sicher genug für die Skeptiker, bunt, leicht und verbindend für alle, die im Fahrradschloss mehr sehen als ein notwendiges Übel.



