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Ostsächsische Sparkasse Dresden

Story-Selling für Baufinanzierung, die nicht nach Bank klingt

Für die Ostsächsische Sparkasse Dresden entwickelte VOR einen analogen Gesprächseinstieg, der Bau- und Sanierungsberatung im Raumgewinn-Showroom leicht, warm und verständlich erlebbar macht.

 

Ergebnisse der Zusammenarbeit

  • Umgestaltung der Präsentationswand im Eingangsbereich mit analogen Schaukästen
  • Ruhigerer, hochwertigerer Raumeindruck
  • Weniger Pflegeaufwand durch analoge Gestaltung
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Der Kunde: Eine Sparkasse mit Raum für Wohnträume

Ende 2020 startete die Ostsächsische Sparkasse in Dresden ein innovatives Konzept für Bau- und Sanierungsberatung mit einem eigenen Showroom. Der Standort in einem hellen großzügigen Neubau gelegen, ist alles andere als eine klassische Bankfiliale. Sie verstehen sich als Anlaufstelle, die neben Baufinanzierung und Budgetverwaltung auch Unterstützung bei der Handwerkersuche, Einrichtungs- und Energieberatung, und Projektsteuerung bietet. Wer hier ankommt, sucht mehr als Konditionen: Es geht um Orientierung auf dem Weg zum neuen Zuhause.

Die Strategie: Erst ankommen, dann beraten

Die Ausgangslage:
Die Ecke der bunten Angebote

Wer den Showroom betritt, nimmt zuerst die konsequente moderne Innenarchitektur wahr: geschwungene Linien, klare Formen und starke Kontraste. Direkt am Eingang fällt eine Wand mit eingelassenen schwarzen Kojen ins Auge. Sie bietet Platz für Produkt- und Musterproben verschiedener Hersteller und Gewerke, wirkte im klar gestalteten Raum jedoch schnell unruhig. Die zwischen den Fächern installierten Monitore waren wegen des hohen inhaltlichen Pflegeaufwands seit Monaten außer Betrieb. Zusätzlich wünschten sich die BeraterInnen einen visuellen Gesprächsfaden, der ihnen in der Begrüßungssituation hilft, Kunden das Leistungsportfolio leichter nahezubringen.

Unser Ansatz:
Rike und Tim bekommen Nachwuchs

Kurze Story, langer Sinn: Nichts ist verständlicher als ein Beispiel. Deshalb entwickelte VOR die Bildgeschichte von Rike und Tim, einem jungen Paar mit Nachwuchs und dem Wunsch nach einem eigenen Zuhause. Mit Hilfe der Ostsächsischen Sparkasse Dresden finden sie eine Immobilie, in der für sie das größte Potenzial steckt. Etwas in die Jahre gekommen, ja. Aber mit der richtigen Beratung, klarer Finanzierung und einem guten Plan wird daraus Schritt für Schritt ein modernes Familienheim. So wird aus Zielgruppenansprache, Leistungsportfolio und Customer Journey kein trockenes Erklärmodell, sondern ein konkretes Hausprojekt, dem man gern folgt.

Die Bedenken:
Wenn Beratung zu früh nach Angebot klingt

Zielgruppenansprache, Leistungsportfolio und Customer Journey: Drei Ebenen, eine Bildergeschichte. Die Herausforderung bestand darin, alles verständlich zu machen, ohne den Eingang in eine Verkaufsfläche zu verwandeln. Die Betrachtenden sollten neugierig werden, sich willkommen fühlen und den Raumgewinn-Showroom als Ort erleben, an dem es zuerst um ihr Vorhaben geht. Deshalb stand der Sympathiegewinn an erster Stelle. Die Wand sollte zeigen, was die Beratung leisten kann, ohne laut zu werden oder im Detail zu ermüden.

Die Besonderheit:
Analog schlägt Bildschirmrauschen

VOR verzichtete bewusst auf neue digitale Bespielung. Nahbarkeit entsteht hier aus Natürlichkeit und einer visuellen wie materiellen Sprache, die vielen Menschen seit Kindheitstagen vertraut ist: Illustrationen, Scherenschnitte, Licht und Tiefe. In den vorhandenen Fächern entstehen dreidimensionale Szenerien, die an kleine Bühnenkulissen erinnern und die Betrachtenden in die Geschichte hineinziehen. Als verbindendes Element fungiert eine Folienbeklebung buchstäblich als roter Faden. Mit einer empathischen Textmechanik rahmt sie die Stationen des Hausprojekts in die Umrisse der jeweiligen Gebäude und macht den Weg zum neuen Zuhause leicht nachvollziehbar.

Die Umsetzung: Flexibel bleiben

Nach der Präsentation eines Modells im Maßstab 1:2 ging VOR gemeinsam mit DresdenDesign in die Umsetzung. Wichtig war ein modulares System, damit bei neuen Themen einzelne Szenerien oder auch nur einzelne Elemente ausgetauscht werden können. So muss die Gestaltung nicht jedes Mal komplett neu gedacht werden. Lichtstreifen zwischen den Kulissen verleihen dem Gesamtbild mehr Tiefe und machen aus den Kojen kleine Erzählräume.

„Eine doppelte Entlastung: Während das Team vom Aufwand digitaler Content-Pflege befreit wird, atmet der Raum visuell auf. Das Projekt beweist, dass hochwertige analoge Gestaltung der digitalen Reizüberflutung nicht nur überlegen sein kann, sondern mit natürlicher Nahbarkeit exakt denselben Effekt erzielt.“

Zoltán Tanczik
Art Director, VOR

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Susann Kirschner
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