Vertriebsstrategie: Alte Reinräume upgraden, leicht gemacht
Fabmatics macht gewachsene Halbleiterfabriken fit für die Zukunft und entwickelte gemeinsam mit VOR eine Vertriebslogik, die diese Stärke im internationalen Markt auf den Punkt bringt.
Ergebnisse der Zusammenarbeit
- Komplexe Leistungen mit klar aufgebauten, visuell hochwertigen Pitchdecks verständlicher präsentieren.
- Die Mechanik „Rest easy. We …“ bündelt die Zielgruppenansprache in einem wiedererkennbaren Leistungsversprechen.
- Modulare Landingpages übersetzen ausgewählte Produkte für EU- und US-Zielgruppen in konkrete Nutzenargumente.

Der Kunde: Alte Fabs, neue Leistung
Fabmatics automatisiert Materialflüsse und Handlingsprozesse in Halbleiterfabriken. Das Unternehmen sorgt dafür, dass empfindliche und wertvolle Bauteile wie Wafer und Fotomasken sicher, fehlerfrei und automatisiert durch die Produktion gelangen. Eine besondere Stärke liegt in der Modernisierung bestehender 200-mm-Fabs, in denen neue Robotik, Transporttechnik und Software auf gewachsene Anlagen treffen. Fabmatics integriert diese Lösungen auf engem Raum und häufig während des laufenden Betriebs. So können Hersteller ihre Standorte länger produktiv und wettbewerbsfähig halten.

Die Strategie: Ein roter Faden für komplexe Lösungen
Die Ausgangslage:
Technisch stark, im Vertrieb zu leise
Technologisch war Fabmatics bestens aufgestellt. Im Vertrieb ließ sich diese Stärke jedoch nur schwer in wenigen Minuten erklären. Einzelne Kommunikationsmaßnahmen waren vorhanden, doch eine gemeinsame Logik entlang der Customer Journey fehlte.
Für die systematische Erschließung des US-Marktes brauchte Fabmatics deshalb eine Vertriebsstrategie, die technische Kompetenz klar mit dem wirtschaftlichen Nutzen für die Kundschaft verbindet.
Unser Ansatz:
Jeder Kontaktpunkt hat eine Aufgabe
VOR und Fabmatics ordneten die vorhandenen Maßnahmen entlang der Customer Journey neu. Vier strategische Handlungsfelder greifen seitdem ineinander: Aufmerksamkeit schaffen, relevante Zielunternehmen ansprechen, Orientierung geben und Vertrauen aufbauen. Für jeden Kontaktpunkt wurde geklärt, welche Information dort gebraucht wird und welchen nächsten Schritt sie auslösen soll. Gemeinsame Grundlagen für Inhalte, Bildsprache und Vertriebsmaterialien sorgen dafür, dass aus einzelnen Maßnahmen ein durchgängiges System entsteht.
Die Bedenken:
Komplex ist das Produkt schon
Im B2B-Vertrieb kann aus einer neuen Strategie schnell zusätzlicher Aufwand entstehen. Genau das sollte bei Fabmatics ausbleiben: Jeder Baustein musste eine erkennbare Aufgabe übernehmen und sich in den Arbeitsalltag des Vertriebsteams einfügen.
Deshalb konzentriert sich das System auf wenige, wiederverwendbare Prinzipien, die Orientierung geben und zugleich genug Spielraum für unterschiedliche Produkte, Personas und Märkte lassen.
Die Besonderheit:
Rest easy. Komplexität raus, Nutzen rein.
Fabmatics beherrscht hochkomplexe Automatisierung. Die neue Kommunikationsmechanik beginnt trotzdem gelassen: „Rest easy.“ Danach folgt das konkrete Leistungsversprechen, zum Beispiel „We turn your golden fab into a winner“. Der erste Teil vermittelt Sicherheit, der zweite übersetzt technische Modernisierung in Leistung, Zukunftsfähigkeit und wirtschaftlichen Nutzen. Fabmatics verkauft damit mehr als Robotik: Das Unternehmen nimmt Verantwortlichen die Sorge, dass eine Modernisierung den laufenden Betrieb aus dem Takt bringt.


Die Umsetzung: Vom Pitchdeck bis zur Landingpage
Komplexe Automatisierung braucht mehr als eine dichte Folge technischer Informationen. Deshalb wurden die Pitchdecks als visuell hochwertige Direktvertriebstools neu konzipiert. Eine klare Dramaturgie und Elemente aus dem Infotainment machen die fachliche Substanz leichter zugänglich, ohne sie zu vereinfachen. Die Keyvisuals bringen Menschen und Technik zusammen und zeigen, welchen Unterschied Automatisierung im Arbeits- und Produktionsalltag macht.
Ergänzend entstanden Landingpages für ausgewählte Produkte, die auf Personas und ihren konkreten Schmerzpunkten aufbauen, zwischen EU- und US-Markt unterscheiden und sich nach dem Baukastenprinzip eigenständig weiterentwickeln lassen.









